Krise und Gesellschaft

Krise und Gesellschaft

Die 30 Jahre anhaltende Stagnation Japans seit Platzen der Blasenökonomie geht
mit sinkenden Löhnen, einer Zunahme von prekären Beschäftigungsverhältnissen,
einer wachsenden Erwerbstätigkeit, dem Rückzug vieler junger Männer aus der
Familienbildung, einer alternden Gesellschaft und einer Verödung ländlicher Regionen
einher. Der Forschungsbereich geht den Ursachen für diese Entwicklungen aus
wirtschaftlicher Perspektive nach. Ein besonderer Fokus liegt bei der wachsenden
Ungleichheit in der japanischen Gesellschaft.

Geldpolitik und Krise

Seit dem Platzen der japanischen Aktien- und Immobilienblase (1985-1989) setzt sich seit Beginn der 1990er Jahre eine lang anhaltende Stagnation fort. Man spricht von drei verlorenen Dekaden. Zinssenkungen gegen null und umfangreiche Ankäufe von Staatsanleihen und Aktien durch die Bank von Japan konnten zwar eine große Krise verhindern, doch ist das Wachstum gering. Die Löhne fallen und der Anteil der prekären Beschäftigungsverhältnisse steigt kontinuierlich. Die Forschung untersucht den Zusammenhang zwischen der zunehmend lockeren Geldpolitik, wachsender Staatsverschuldung und der Stagnation.

Krise und Gesellschaft

Die 30 Jahre anhaltende Stagnation Japans seit Platzen der Blasenökonomie geht mit sinkenden Löhnen, einer Zunahme von prekären Beschäftigungsverhältnissen, einer wachsenden Erwerbstätigkeit, dem Rückzug vieler junger Männer aus der Familienbildung, einer alternden Gesellschaft und einer Verödung ländlicher Regionen einher. Der Forschungsbereich geht den Ursachen für diese Entwicklungen aus wirtschaftlicher Perspektive nach. Ein besonderer Fokus liegt bei der wachsenden Ungleichheit in der japanischen Gesellschaft.

Beiträge

© Institut für Wirtschaftspolitik der Universität Leipzig 2020
Alle Rechte vorbehalten.

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